Prof. Dr. Hans Haid: Kurzbiografie
Biografie | Preise und Auszeichnungen | Gründung und Aufbau von Archiven | Mitbegründer von Publikations-Reihen | Verteilung des Nachlasses
- verstorben am 05.02.2019 in Ötztal-Bahnhof, kurz vor seinem 81. Geburtstag
- Sommer 2009 Übergabe des „Vorlasses“ an das Brenner-Archiv der Universität Innsbruck
- 2002 Mitbeteilung an der Schaffung des Naturpark Ötztal
- Seit 1997 Herausgeber der Schriftenreihe Ötztal-Archiv
- 1996 Gründung von LEADER Ötztal „sall wöll“
- Seit 1995 Initiator von EU-Projekten zur Regionalentwicklung (LEADER, Interreg II und III, Artikel 10 im Rahmen von EFRE)
- 1992 Gründung des IVK – Institut für Volkskultur und Kulturentwicklung
- 1989 Gründer der Pro Vita Alpina/International
- 1985 Gründer der Vereinigung Arge Region Kultur
- 1976 Mitbegründer des Internationalen Dialektinstitut IDI
- Juni 1974 Promotion zum Dr. Phil. in Wien (gemeinsam mit Dr. Gerlinde Haid geb. Hofer) mit einer Dissertation über das Brauchtum im Ötztal und seine tourismusbedingten Veränderungen
- Seit 1972 freiberuflicher Schriftsteller und Organisator verschiedener internationaler Tagungen zur Regionalliteratur, Dialektliteratur, Volkskultur etc. Tätigkeit beim Niederösterreichischen Bildungswerk
Zahlreiche Rundfunksendungen - Herbst 1969 Beginn des Studiums Universität Wien – Volkskunde und Kunstgeschichte
- Herbst 1968 bis Sommer 1989 in Wien und Reinprechtspölla im Waldviertel
- Seit 1967 literarische Veröffentlichungen
- Jan. 1967 bis 30.6.1968 Tätigkeit in der Gemeinde Längenfeld als Kassier
- Seit 1964 Mitwirkung am Aufbau des Ötztaler Heimatvereins und des Freilichtmuseums
- Mai 1966 Geburt Tochter Barbara (aus erster Ehe)
- Juli 1963 Geburt Sohn Wolfgang (aus erster Ehe)
- Feb. 1963 Externisten-Matura in Wien
- Feb. 1938 geboren in Längenfeld / Ötztal / Tirol
Hans Haid (Foto: Hans Hofer)
Preise und Auszeichnungen
- März 2010 Otto-Grünmandl-Literaturpreis 2010 vom Land Tirol
- 1998 „Grüner Oskar“ Umweltpreis des bayerischen Fernsehens
- 2007 Verleihung des Ehrentitels „Professor“ durch den Bundespräsidenten der Republik Österreich Heinz Fischer
- 1997 12. Träger des Großen Binding-Preises für Natur- und Umweltschutz der Binding-Stiftung Schaan (FL)
- 1991 Hans Kudlich-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Land- und Forstwirtschaftspolitik in Wien
- 1988 Literaturpreis des Deutschen Alpenvereins für „Vom alten Leben“
- 1986 erster Träger des Internationalen Friedestrompreises des Kreises Neuss
- 1981 Preis der Stuttgarter Buchwoche für „Nachruf“
- 1974 Peter-Rosegger-Preisträger des Staackmann Verlages
Gründung und Aufbau der Archive
- „Pollinger Speicher“
- „Alpenakademie“
- „Ötztal-Archiv“
Mitbegründer u. a. der Publikations-Reihen
- „Pollinger Briefe“ (ab 1985)
- „Föhn 1-3“ (u. a. mit Markus Wilhelm, Gunther Waibl, N. C. Kaser, …)
- „IDI-Informationen“ (Nr. 1-80 von 1976 bis 2002)
- „Pro Vita Alpina-Informationen“
- Schriftenreihe des Ötztal-Archivs (ab 1997)
Verteilung des Nachlasses Hans & Gerlinde Haid
Einen Teil der umfangreichen Sammlung übergaben Gerlinde & Hans Haid bereits als Vorlässe und Schenkungen an diverse Institutionen.
Nach dem Tod der beiden bearbeiteten mein Bruder und ich den Nachlass. Wir konnten weitere Teile – ganz im Sinne der beiden – an Museen, Sammlungen und Forschungseinrichtungen abgeben.
Es steckt(e) viel Arbeit dahinter, aber es hat sich gelohnt, da jetzt die Sammlungsteile an jenen Stellen sind, wo sie optimal aufgearbeitet werden können.
Hier ein Übersicht, wie die „Sammlung Haid“ verteilt wurde:
- Literarischer Nachlass Hans Haid: Brenner-Archiv der Universität Innsbruck
- Sammlung „Alpen“: Museum der Marktgemeinde Arnoldstein (ab 2023)
- Ötztal Sammlung (Bücher, Zeitschriften, Fotos, Dias, Videos, …): Ötztal Museen
- Sammlungsobjekte Volkskunst: Volkskunstmuseum Innsbruck, Bauernhöfemuseum Kramsach und Ötztaler Heimatmuseum
- CDs und Schallplatten mit Volksmusik aus den Alpen: ein Teil an das Archiv des ORF
- Folksammlung Haid: Vorarlberger Landeskonservatorium
- Alte (überwiegend geistliche) Bücher: Pfarrarchiv Flirsch
